Kierspe ist eine Stadt mit rund 17.500 Einwohnern im Märkischen Kreis im südlichen Zipfel Westfalens. Die Stadt liegt in der abwechslungsreichen Landschaft des Naturparks Ebbegebirge, umgeben von vielen Talsperren. Der vielfältige Wechsel von Bergen und Tälern, die freien Fluren und Wälder schaffen ein schönes Landschaftsbild, das zum Wandern, Entspannung und Erholen geradezu ideal ist.

Zahlreiche überörtliche Wanderwege führen über Kiersper Stadtgebiet. Auch viele schöne Rundwanderwege laden ein, die Vielfalt von Kierspe kennen zu lernen. Durch den SGV ist ein Wandernetz von 163 km gezeichnet. Hervorzuheben ist der 2006 eröffnete Raukweg von über 24 km Länge, der einmal rund um Kierspe führt.

Jubach Kierspe Jubachtalsperre Kierspe Jubachtalsperre Kierspe

Es besteht zudem ein vielfältiges Sportangebot von Reiten, Tennis, Nordic-Walking, Schwimmen, Motoball, Prellball und Golf (Golfplatz im Stadtgebiet). Einzigartig im größeren Umkreis ist das große Sportzentrum mit 4-fach Turnhalle, Kleinspielfeldern, Skateranlage, Kunstrasenplatz, Rasenstadion und Hallenbad sowie angrenzenden vereinseigenen Tennisplätzen und einem privaten Sportpark.

Der Schleiper Hammer ist ein Hammerwerk und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Außenanlagen mit den beiden Betriebsteichen und Form des Gebäudes blieben bis heute im Original erhalten. Die ehemalige Hammeranlage wurde seit 1989 im Zustand der 30er Jahre des vorherigen Jahrhunderts mit Turbinenantrieb, Transmission und Federhammer restauriert. Im oberen Teil des Hammerwerks wird die Entwicklung der Bakelit-Industrie dokumentiert. Eine Außenbesichtigung der Anlage kann jederzeit vorgenommen werden. Führungen erfolgen nach vorheriger Rücksprache mit dem Heimatverein Kierspe.

Amtshaus Kierspe Margarethenkirche Kierspe Raukbrunnen Kierspe

Im Kiersper Amtshaus ist das erste deutsche Bakelit-Museum untergebracht, in dem eine vielfältige Sammlung von Gebrauchsgegenständen in Kunststoff gezeigt wird.

Neben anderen geschichtsträchtigen Bauwerken ist unter anderem die Servatiuskirche, welche aus der spätromanischen Zeit stammt, interessant. Nach einem Brand wurde das Kirchenschiff 1766 erneuert und im "bergischen Barock" mit einem sehr sehenswerten Orgelkanzelaltar ausgestattet. Abendmahlsbild in der Altarpredella.

Die Margarethenkirche, eine durch ihren Zwiebelturm in der Landschaft markant heraushebende Kirche, geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Seit dieser Zeit bildet sie den Mittelpunkt des Dorfes Kierspe. Die Innenausstattung wird durch den evangelischen Kanzelaltar und eine von dem Berliner Baumeister Schinkel entworfene klassizistische Orgel geprägt.

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